Muss immer noch meinen Fuß schonen, aber bissle durch den Garten gehen ist ok.
In der letzten Folge vom Gekleckerten hab ich diese kleine Schönheit hier schon gezeigt. Nun ist sie etwas größer geworden, hat auch mehr Blüten. Leider weiß ich nicht, was das für eine Pflanze ist, versuche aber mal irgendwie, das heraus zu bekommen.
Ich freu mich! Mehr als nur eine einzige Mohnblüte :-) Im Hintergrund sieht man die Samenkapsel der vorigen Blüte. Ich versuche mal drauf zu achten, dass ich die Samen abgreifen kann. Als Tipp hab ich immer wieder mal gelesen, dass man da einfach ein Brottütchen aus Papier dran machen soll, dann fallen da die Samen rein.
(Irgendwann werden meine Nachbarn mich eh für bekloppt erklären..)
Bei der Wärme ist es wohl im zweiten Beet angenehmer....
Besuch im Garten...
An dieser Stelle, Terrassenende, hab ich alles frei wachsen lassen, was sich da an Wildkräutern tummelt. Das zieht unglaublich viele Insekten aller Arten an. Sogar Wespen!
Dieser Schmetterling... der flog die ganze Zeit wie ein Flummi hin und her. Hab zig Fotos verschossen und dieses hier ist so ziemlich das einzige Brauchbare.
Über das Bild hab ich mir sehr gefreut: Man erkennt richtig den Anflug :-)
Auch hier, keine Ahnung, was das für ein Schmetterling (Motte?) ist, werde ich mal suchen müssen :-)
Mein Projekt Wildbienenstand ist ja nun vorerst beendet.
So stehts nun da:
Der Stand ist fast komplett recycelt.
Der Korpus war mal eine Truhe auf Rädern, die man als Zubehör im Baumarkt für diese Lattenregale bekommt. Da die Latten bissle versetzt, also "löchrig" waren (s.unteres Bild), habe ich alle drei Seiten mit den Regalbrettern aus eben jenem Lattenregal zugemacht. Einfach die Länge zugesägt und drauf geschraubt.
Die Regalbretter hatten an der Unterseite Aufliegelatten. Die habe ich natürlich weggemacht, waren genagelt... was ein Mist! Aber diese kleinen Latten passten natürlich perfekt als ebenfalls Aufliegelatten. In die ungefähre Mitte geschraubt und weil vom Sägen noch die Reste der Regalbretter rumlagen: Ausprobiert: Jo, zwei Stück davon passten prima als Einelegeboden rein.
Das vordere Stück hab ich sicherheitshalber auch noch mit Dachpappe beklöppelt.
Das Dach war ein übriggebliebenes Stück Küchenarbeitsplatte. Es war so schön groß, ich wollte es nicht wegschmeissen. Hat zwar nun etwas über 2 Jahre im Keller gestaubt, aber ich bin froh, dass ich das Ding nun sinnvoll einsetzen konnte.
Die weißen Lochsteine, die waren mal drinne eine Regalbrettauflage. Wurden nun aber so gar nicht mehr gebraucht bis gewollt, also: tolles Fundament. Wer weiß, was für Vieherl sich da noch einnisten werden.
Was man auf dem oberen Bild gut sieht: Auf den Steinen liegt noch eine Marmorplatte. Das ist ein Reststück eines süßen, uralten Nachtschränkchens aus einer Sperrmüllwohnung.
Ich hab versucht, den modrigen Oma- und Kellergeruch raus zu bekommen. Aber ich hätte es komplett neu machen müssen, also flog das Schränkle raus und die Marmorplatte von obendrauf blieb. Und hat nun auch einen neuen Sinn.
Das Gekaufte: Die Dachpappe plus Nägel. Eine Investition von ca 14€ und ich habe noch einige Meter Dachpappe über.
Ohne Fundament ist der Wildbienenstand ca. 92 cm hoch. Das Dach ist 85x75 cm groß.
Die Einrichtung besteht nun erst mal aus den Lochsteinen, die nur als Halterung für die Bambusröhrchen dienen. Unten liegen zwei Holzscheite drin, in die ich in die Außenseite verschieden große Löcher gebohrt habe.
Viele bohren in die Stirnseite einer Holzscheibe Löcher rein.
Doch wie man bei Wildbienen.info gut lesen und auch sehen kann: Wird so gebohrt, bilden sich schneller Risse, in die Feuchtigkeit eindringen kann, die Brutröhren sind also nicht mehr abgeschlossen, die Brut würde zugrunde gehen. Deshalb benutzen die Wildbienen solche Löcher nur, wenn sie keine Risse haben. Aber das kann ja schon nach einem Winter passieren und somit ist die Brut hinüber :-(
Insgesamt wird die Einrichtung erweitert, wenn ich eine Besiedlung feststellen kann. Dann hole ich mir auf der Wildbienenseite noch mehr Infos, was ich noch so Nettes anbieten kann.
Hmmmja, ich hab definitiv ein Herz für so ziemlich alle Tiere.
Da ich Bienen von jeher immer mochte und nun per Zufall auf www.wildbienen.info gestoßen bin, dachte ich mir:
So ein "Insektenhotel" wollte ich eh schon mal kaufen. Doch auf der obigen Seite las ich, dass es nur mäßig geeignet sein. Und selbstmachen ist ja mal kein Problem.
Die Sonnenseite passt wohl hervorragend und so hab ich für den Anfang einfach mal folgendes gemacht:
Es sind bislang nur 20 Röhrchen aus Bambus. Die habe ich vom Gruschthaufen von unter der Tanne (sieht man auf dem Anfangsbild).
Die Lochsteine flogen noch im Keller rum :D
Der Bambus stammt aus Nachbars Garten. Ich hab zwar nicht nachgeschaut, aber die haben wohl doch "ein bischen" Rhizomsperre eingebaut. Aber das sieht ja nie schön aus, also verbuddeln viele diese Sperre zu niedrig. Und der Bambus ist da echt geschickt. Somit hab ich im Garten einige Stolperbambusse.
Ein paar Bambusstangen hab ich in meinem anderen Beet verbaut, aber die werden eh bald nicht mehr gebraucht und kommen dann in die anderen Steine als Nisthilfe.
Es steht unter einem Stückchen Dach, aber ich werde noch ein kleines Extradach drauf legen. Muss nur noch diese Regenpappe da besorgen.
Dieses Teil wird definitiv noch ausgebaut, es ist eine erste Konstruktion. Für den Winter muss noch ein bischen mehr Wetterschutz und vor allem muss ein relativ engmaschiges Gitter mit Abstand zu den Röhrchen hin. Ansonsten könnten Vögel das als "Meisenknödel" interpretieren. Und wenn wirklich ein paar Wildbienen sich hier häuslich niederlassen möchten, dann muss Schutz da sein!